KREISJAGDVERBAND BAD TÖLZ e.V. im Landesjagdverband Bayern e.V.
KREISJAGDVERBAND BAD TÖLZ e.V.im Landesjagdverband Bayern e.V.

Der Kreisjagdverband Bad Tölz e.V.

Im Isarwinkel und dem Tölzer Land ist die Jagd tief verwurzelt. Die Bezirksgruppe Bad Tölz des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbandes wurde nach 1935 im Jahre 1949  wiedergegründet und 1966 als Kreisgruppe Bad Tölz im Landesjagdverband Bayern e.V. in das Vereinsregister eingetragen. 1995 wurde der Name in Kreisjagdverband Bad Tölz e.V. im Landesjagdverband Bayern BJV e.V. geändert. Der Kreisjagdverband Bad Tölz kann auf eine stolze Liste verdienter Mitglieder blicken (u.a. Dr. Wolfgang Burhenne).

 

Als Vorsitzende haben den Verein bisher geführt:

 

1949 – 1960 Max Thoma

 

1960 – 1964 Balthasar Maier

 

1964 – 1976 Ludwig Bögel

 

1976 – 1991 Fred Reichart

 

1991 – 2016 Jürgen Wefelscheid

 

seit 2016 Wolfgang Morlang

 

Der Kreisjagdverband Bad Tölz blieb - ebenso wie die benachbarte BJV-Kreisgruppe Wolfratshausen - bei der kommunalen Gebietsreform 1972 und bei Neubildung des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen als eigenständige Kreisgruppe des Landesjagdverbandes Bayern bestehen. Der Kreisjagdverband Bad Tölz repräsentiert knapp 75% der privaten Jägerschaft des Altlandkreises Bad Tölz.

 

Unsere jagdbare Fläche verteilt sich auf etwa 73.500 ha, wovon auf spezielle Rehwildflächen rd. 64.000 ha, auf spezielle Rotwildflächen rd. 47.000 ha und auf spezielle Gamswildflächen 30.000 ha entfallen.

 

Von der Gesamtjagdfläche entfallen auf Gemeinschaftsjagdreviere (42 Reviere) rd. 43.000 ha, auf Eigenjagdreviere (19 Reviere) rd. 5.000 ha und auf Staatsjagdreviere rd. 25.500 ha. Revierpächter sind überwiegend einheimische Landwirte und Waldbesitzer, ganz im Sinne des Kreisjagdverbandes Bad Tölz, der die Bauernjagd im Isarwinkel fördert.

 

Mehr als die Hälfte unseres Jagdgebietes - rund 44.000 ha - ist reine Waldfläche. Bei den Baumarten übersteigt bei der Waldverjüngung über Verbißhöhe der Laubholzanteil den des Nadelholzanteils deutlich. Der Fichtenanteil, früher immer über 50%, ist auf 38% gesunken. Der Anteil an Edellaubholz erreicht 23%, der Buchenanteil etwa 16%.

 

Der Altlandkreis Bad Tölz ist vom Hochgebirge und seinen Vorbergen (rd. 63.000 ha) und damit durch Hochwildvorkommen und den Bergwald (Schutzwald- und Sanierungsflächen) geprägt. An Schalenwild wird Rot-, Gams- und Rehwild bejagt. Eine regionale Besonderheit ist das Steinwildvorkommen zwischen Brauneck und Benediktenwand.

 

Im Bereich der Niederwildjagd wird neben dem Rehwild im Wesentlichen die Jagd auf den Fuchs (starker Bestand und hohe Strecke) und die Stockente ausgeübt. Biotopbedingt ist der Hasenbestand bescheiden und wird deshalb weitgehend geschont. In letzter Zeit kommt auch immer häufiger Schwarzwild vor, was wegen der Wildschadensproblematik kritisch zu sehen ist.

 

Alle Revierinhaber (inkl. Staatsforst) sind in fünf Niederwildhegemeinschaften und die Hochwildgebiete in der Hochwildhegegemeinschaft Isarwinkel organisiert. Für die Staatsforstreviere ist der Forstbetrieb Bad Tölz zuständig.

 

Seit 1999 unterhält der Kreisjagdverband Bad Tölz ein eigenes Vereinsheim in der Alten Schießstätte in Bad Tölz, wo u.a. auch die Ausbildungslehrgänge zur Jägerprüfung stattfinden. Für das Übungsschießen steht jeden Donnerstag von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr der – unterirdische – Schießstand in der Schießanlage in Miesbach, an der der Kreisjagdverband beteiligt ist, zur Verfügung.

 

Alljährlich wird eine Jagdhundebrauchbarkeitsprüfung und eine Fallenprüfung angeboten. Der Kreisjagdverband hält auch eine eigene Radiocäsium-Meßstelle vor.

 

Das aktive Jagdhornbläsercorps begleitet uns durch alle Veranstaltungen und gestaltet insbesondere die alljährliche Hubertusmesse im November.

 

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